10 unverzichtbare Tipps für erfolgreiches Putten

So klappt es mit dem Einlochen beim Golf

Hallo liebe Golffans, nach einer verlängerten Sommerpause inklusive Trainingslager melde ich mich zurück mit meinem Golfblog. Aus dem Trainingslager habe ich euch 10 unverzichtbare Tipps für erfolgreiches Putten mitgebracht. Denn gerade das Spiel mit dem Putter entscheidet oft über Birdie oder Bogey. Die ersten 5 Tipps gibt es sofort!

Die nächsten 5 dann im nächsten Blogbeitrag. Übrigens: Die Ratschläge sind alle ungefähr gleich wichtig. Die Liste ist also kein klassisches Top-10-Ranking. Eine Ausnahme ist Platz 1. Hier findet ihr mit Abstand den unverzichtbarsten Tipp von allen. Also: Viel Spaß beim Lesen und natürlich beim Trainieren.

10. Unterscheidet zwischen langem und kurzem Putt

Ich gebe zu: Der Satz klingt im ersten Moment ziemlich abgedroschen. Aber: Es ist sinnvoll, wenn ihr an kurzen und langen Putt unterschiedlich herangeht. Von einem kurzen Putt reden Golfer, wenn der Ball maximal 2 Meter vom Loch entfernt liegt. Ein langer Putt geht dagegen auch schon mal über 10 Meter und mehr. Der Unterschied für euer Spiel: Beim langen Putt müsst ihr besonders auf Bodenunebenheiten (Breaks) achten. Da ein Grün fast nie wirklich gerade ist, müsst ihr also meistens etwas links oder rechts vom Loch zielen. Ist der Boden dagegen glatt und gerade, ist ein langer Putt oft „nur“ eine Frage der richtigen Ballgeschwindigkeit. Ein kurzer Putt sieht oft leicht aus, kann aber ziemlich schwierig sein. Die Breaks sind hier nämlich schwerer zu lesen. Außerdem fehlt vielen Golfern der Mut, genug Tempo in den kurzen Putt zu legen. Die Folge: Der Ball ist zu kurz und verhungert irgendwo zwischen Schlägerkopf und Loch.

9. Locht nicht auf Biegen und Brechen ein

„Wie bitte?“, werden einige von euch fragen. „Beim Putten geht es doch nur ums Einlochen.“ Das ist schon richtig. Aber Einlochen-wollen-um-jeden-Preis stellt sich immer wieder als Fehler heraus. Nehmen wir als Beispiel einen 3-Meter-Putt bergab. Hier müssen Tempo und Richtung genau passen, damit der Ball fällt. Schwingt ihr zu langsam, reicht die Länge nicht. Aber das ist noch kein Drama. Gebt ihr dagegen zu viel Gas, rollt der Ball über das Loch hinweg oder daran vorbei. Und weil es bergab geht, ist er auf der anderen Seite oft noch weiter vom Loch entfernt als vorher. In solchen Fällen sind vorsichtige Annäherungsschläge der bessere Weg. Dann locht ihr halt beim zweiten Versuch ein. Dafür aber aus einer angenehmen Entfernung.

8. Spielt Golf - kein Minigolf

Gerade Einsteiger machen oft den Fehler, den Golfball wie beim Minigolf einlochen zu wollen. Das geht meistens daneben – im wahrsten Sinne des Wortes. Beim Minigolf gibt es in der Regel eine Bande, die verhindert, dass der Ball zu weit vom Loch wegrollt. Rutscht der Ball übers Loch geht er an die Bande und kullert zurück. Beim Grün gibt es diese Banden bekanntermaßen nicht. Der größte Unterschied zum Minigolf ist aber, dass viele Spieler aus dem Handgelenk putten. Das ist problematisch, denn:

7. Ein guter Putt kommt aus der Schulter heraus

Damit ihr vernünftig zielen könnt und dem Ball die richtige Geschwindigkeit gebt, müsst ihr die Handgelenke ruhig halten. An den Händen startet ihr lediglich eine leichte Pendelbewegung, die über die Arme in die Schultern geht. Mit dieser Pendelbewegung puttet ihr den Ball. Ganz ruhig, ganz entspannt, ohne zu verkrampfen. Und wenn ihr doch wieder ins Minigolf-Putten verfallt, keine Panik: Mit etwas Übung und Konzentration gewöhnt ihr euch das schon ab.

6. Nutzt die Markierungen auf Ball und Putter

Auf jedem Turnierball müssen Herstellername und Modellnummer angegeben sein. Ein Umstand, der beim Putten sehr nützlich ist. Denn der Schriftzug mit dem Herstellernamen steht bei den meisten Bällen auf dem Äquator des Balls, also genau auf der Mitte. Beim Golf dürft ihr den Ball markieren und aufheben. Ihr könnt ihn also so hinlegen, dass die Schrift in die Richtung zeigt, in die ihr den Ball putten möchtet. Zusätzlich helfen euch spezielle Markierungen auf dem Putter. Wenn diese Markierungen mit dem Schriftzug eine Linie bilden, rollt der Golfball schnurstracks in diese Richtung. Für einen erfolgreichen Putt braucht ihr jetzt nur noch das richtige Tempo.

Putten mit par71 – Fortsetzung folgt

Das waren die ersten 5 der „10 unverzichtbaren Tipps für erfolgreiches Putten“. Die Plätze 5 bis 1 gibt es nächste Woche an dieser Stelle. Wenn ihr bis dahin Fragen zum Putten habt – gerne. Die Golfexperten von par71 stehen euch auf ihrer facebook-Seite gerne Rede und Antwort. Also, bis nächste Woche. Und bis dahin: Viel Spaß auf dem Golfplatz!

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